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Fotoblog von Tom Levold

12. Februar 2017
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6/52 No More Sweets

Die Challenge für diese Woche lautet folgendermaßen: „Candy. A throwback to one of the favorite weeks of the original challenge. Your artistic inspiration this week is candy. Since this is the advanced challenge… you can’t actually use candy in the scene.“ Mmmh, ein Süßigkeitenbild ohne Süßigkeiten? Da fiel mir ehrlich gesagt nicht so viel ein – außer einem kleinen süßsauren Stilleben… (Fuji X-T2, 35mm f2, 12800 ISO, 1/200, f 9,0).

4. Februar 2017
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5/52 Supereggo

„Shoot 10 shots of the same subject. Each shot should be from a different angle, distance, and focal length. Share your favorite image from the set.“ 10 Bilder vom gleichen Objekt aus unterschiedlichen Winkeln, Entfernungen und Blendenöffnungen zu schießen, lautet die Aufgabe der fünften Woche. Schnell entschied ich mich dafür, ein hartgekochtes Ei als Gegenstand zu nehmen und ihn in unterschiedliche Settings zu platzieren, ein Projekt, das sehr viel Spaß gemacht hat und bei dem Luft nach oben bzw. in die Weite ist 🙂 An erster Stelle kommt mein Serien-Favorit, aber die anderen 9 Bilder gefallen mir auch gut.

 

4. Februar 2017
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4/52 The Disappeared Photographer

Die 4 Aufgabe lautete simpel: „Tell a story using a mirror“. Nachdem ich zuhause alles Spiegelnde zusammengesucht hatte, mir aber nicht wirklich etwas einfallen wollte, kam ich auf die Idee, in ein Möbelhaus zu gehen, da müssten ja zumindest Spiegel zu finden sein. In der Tat wurde ich schnell fündig, in der Mitnahme-Abteilung standen und hingen sie dicht gedrängt. Fotografieren war nicht so einfach, da eigentlich in Möbelhäusern verboten, wahrscheinlich um keine Produktspionage zu treiben – was ich ja auch nicht im Sinn hatte. Das Personal interessierte sich jedenfalls nicht für mich. Viel brauchbare Bilder sind nicht dabei herausgekommen, weil ich versehentlich eine zu lange Brennweite auf der Kamera hatte (Fuji X-T2, 56mm f1.2) und der Ausstellungsbereich dafür eigentlich zu klein war, aber ein witziges Exemplar ist dann doch noch dabei herausgekommen.

4. Februar 2017
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3/52 Frozen Land

Die Aufgabe der 3. Woche war: Land: „Your inspiration this week is land. This could be a landscape, or an image inspired by the land in some way.“ Leider ergab sich für mich keine Gelegenheit in dieser Woche, ein wenig aufs Land hinauszukommen. Allerdings kam ich nach einem Kundenbesuch an einem großen Acker vorbei, der von vielen wassergefüllten Traktorfurchen durchzogen war, die alle zugefroren warn. Die Konturen auf dem Eis erinnerten mich an Luftaufnahmen von Landschaften mit zugefrorenen Flüssen. Man muss zweimal hinschauen, um die eigentlichen Proportionen der Pfützen erfassen zu können, was das Bild für mich reizvoll macht.

4. Februar 2017
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2/52 Sail Away

Die zweite Aufgabe bestand darin, ein Foto ohne jede weitere Bearbeitung (Beschnitt, Kontrast, etc.), sozusagen „out of the Box“ zu machen. Das ist für mich etwas ungewohnt, weil ich zumindest immer kleinere Bearbeitungen mache und überhaupt gerne Fotos am Computer entwickle. Auf einem Seminar-Trip nach Granz fand ich ein bisschen Zeit, durch die Straßen zu wandern und fand im Schaufenster eines Tattoo-Shops dieses interessante Poster mit dem tätowierten Rücken einer Frau. Ein kleines Mädchen, das mit neugierigem Blick die Straße entlang kam, fing ich im Spiegel der Fensterscheibe ein. Fuji X-T2, Acros-R-JPG.

4. Februar 2017
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1/52 The Sorcerers Apprentice

Normalerweise streife ich mit meiner Kamera durch die Gegend und lasse mich davon inspirieren, was mir ins Auge fällt. Wenn ich meine Fotos betrachte, stelle ich fest, dass ich überwiegend Menschen auf der Straße, Architektur und Pflanzen fotografiere, ohne dass da eine bestimmte Absicht dahinter steht. Ein fotografisches Projekt habe ich bislang noch nicht angefasst – vielleicht aus Angst davor, mich einzugrenzen. Aber mich überzeugt, dass das Verfolgen von Projekten, Aufgaben und Themen den fotografischen Blick schärft. Deshalb habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, eine 52-Week-Challenge zu bestehen, in der ich in jeder Woche ein anderes Thema bearbeite. Anfang Januar fing es mit der ersten Aufgabe an: „tell a story using the rule of thirds“. Ich zog abends durch die Innenstadt und fotografierte diese schöne Szene durch das Fenster einer Restaurantküche, das die Rahmung durch die Drittel-Regelung auf gute Weise unterstützte.

22. Januar 2017
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Januar-Stimmung

Nach einem eher milden Winter, der in Köln ja meist feucht und unangenehm ist, ist es nun schon eine Weile richtig kalt, was die Sehnsucht nach Sonne und Wärme hervorruft. Aber die Januarstimmung mag ich auch. Die Reste des vergangenen Jahres, verblichene Farben, in den Winterschlaf gegangene Pflanzen, fahles Licht – all das macht für mich diesen Monat aus, der das Frühjahr noch nicht ahnen lässt und keine besonderen Höhepunkte zu verzeichnen hat. Diese Stimmung zeigt sich auf einem Friedhof auf besondere Weise. In unserem Stadtteil gibt es einen kleinen, unscheinbaren Friedhof, den ich genau heute vor einem Jahr aufgesucht habe, um mein Fuji XF-35mm f2 auszuprobieren. Hier einige Kostproben:

 

 

29. Juli 2016
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U-Bahnhof Heumarkt

2013 wurde nach langer Bauzeit der U-Bahnhof am Kölner Heumarkt nach einer langen problematischen Bauzeit eröffnet, die nach Ablauf des Planfeststellungsverfahrens 2002 im Jahre 2004 begonnen wurde. Kurz nach Baubeginn wurden in der benachbarten Kirche St. Maria im Kapitol Schäden an einem romanischen Rundbogen und der Gewölbedecke festgestellt, die durch den Bau der U-Bahn verursacht worden waren. Breite Öffentlichkeit fand der Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln in einen unterirdischen Hohlraum zwischen der Station Heumarkt und der zukünftigen nächsten Station Severinstraße am 3. März 2009, der auch zwei Todesopfer forderte. Bis heute sind strafrechtliche Verfahren wegen fahrlässiger Tötung, Betrug, Baugefährdung und Dokumentenfälschung, Diebstahl von Baumaterial sowie Fälschung von Messprotokollen in Gang. Diese Delikte trugen dazu bei, dass Wasser durch ein Leck der Schlitzwand in 30 m Tiefe gelangen und soviel Sand und Erde wegschwemmen konnte, dass der Hohlraum entstand. Von diesem Schock hat sich Köln noch heute nicht erholt. Als Ergebnis fährt die Linie 5 seit der Eröffnung in den Bahnhof ein, endet jedoch dort und fährt auf dem gleichen Gleis wieder zurück, das andere Gleis ist nicht in Betrieb. Die Linie 16 benutzt des Bahn noch gar nicht.

Dennoch ist der Bahnhof, gestaltet vom Architekturbüro Prof. Ulrich Coersmeier, eine architektonische Sehenswürdigkeit geworden – gewissermaßen als Geisterbahnhof, der vor allem durch seine – durch die genannten Umstände bedingte – Leere auffällt. Das war ein Grund für mich, im Frühjahr mal wieder meine etwas vernachlässigte Fuji x-100s herauszuholen und den Bahnhof zu fotografieren, wobei ich wieder mal von der Qualität der Bilder auch bei höheren ISO-Werten positiv überrascht bin.

X1009810xf 35mm 2.0

X1009826xf 35mm 2.0

X1009830xf 35mm 2.0

X1009834xf 35mm 2.0

X1009836xf 35mm 2.0

X1009856xf 35mm 2.0

X1009859xf 35mm 2.0

X1009862xf 35mm 2.0

X1009868xf 35mm 2.0

X1009873xf 35mm 2.0

X1009879xf 35mm 2.0

X1009888xf 35mm 2.0

X1009894xf 35mm 2.0

X1009896xf 35mm 2.0 X1009899xf 35mm 2.0

X1009920xf 35mm 2.0