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Fotoblog von Tom Levold

26. April 2014
von Tom Levold
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In the Shadow of Freud’s Couch

von Max Halberstadt [1] (1882-1940) [Public domain], via Wikimedia Commons

von Max Halberstadt (1882-1940) [Public domain], via Wikimedia Commons

Mark Gerald, Psychoanalytiker und Fotograf, hat in 40 Fotografien Kolleginnen und Kollegen in ihren Praxisräumen fotografiert. Auf seiner Website schreibt er über sein Projekt: „This project, which I began in 2003, stems from my intersecting lives as a psychoanalyst and photographer. I have always been interested in seeing people…in their surface appearance and in the deeper sense of who they are. Both psychoanalysts and photographers try to attain a vision of their subjects that is rich in the complexity and interaction between what is shown and what is concealed. Attending to how people present themselves in their facial expressions, body language, attire, and what they chose to surround themselves with can result in a clearer picture of the multifaceted nature of the self.

The subject of the psychoanalyst is fascinating because of its traditional posture of neutrality. The analyst and the analytic space, as represented physically by the office, occupy a very private domain. The person and the room have been thought to exist as a blank screen for patients to project their transferences and fantasies upon. The Victorian consulting room of Sigmund Freud, with its oriental rug-draped couch, set a mood and technique that governed psychoanalytic life for much of its first century.

Today, psychoanalysts speak not with a single voice or presentation. They are a mosaic of diverse practitioners showing multiple faces in their work. I feel very fortunate to have been welcomed into the special places where my colleagues practice, to have been granted the opportunity to experience these analytic spaces, and to see the women and men who, true to Freud, still are the receivers of dreams and dread.

The subjects range in age from their late twenties to their nineties. They include some of the most prominent leaders in the field and also candidates who are training to become psychoanalysts. Photo shoots were taken in offices in New York City and vicinity, in San Francisco, Oakland and Berkely, California, in Cambridge and Stockbridge,  Massachusetts, Coral Gables, Florida, Mexico City, London, Paris, Athens, Buenos Aires and Madrid”.

Die Fotos sind hier zu sehen…

24. April 2014
von Tom Levold
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Die Freitagsmoschee in Isfahan

Im Dezember 2011 war ich das zweite Mal in Isfahan, wo ich im Rahmen eines Universitäts-Kooperationsprojektes eine Woche Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen der Psychiatrie, Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie in Paar- und Familientherapie weiterbildete. Die Gastfreundschaft unserer iranischen KollegInnen war unbeschreiblich, mit einigen von ihnen bin ich seitdem im freundschaftlichen Kontakt.

Neben dem täglichen Arbeitspensum blieb ausreichend Zeit für die Besichtigung dieser wunderbaren Stadt. Die politische Isolation des Iran führt dazu, dass kaum Touristen in der Stadt sind. Das hat eine freundliche Seite, weil die Sehenswürdigkeiten nicht überlaufen sind und man als Besucher in keiner Weise belästigt wird, andererseits ist es aber auch traurig, weil die wunderbaren historischen Orte Besucher wahrhaftig verdient hätten. Hoffen wir für das iranische Volk, dass sich die politische Situation in Zukunft zum besseren wenden wird!

Mitten in der Stadt, die im 16. Jahrhundert einmal die größte Stadt der Welt war, befindet sich die alte Jamé Moschee (Freitagsmoschee), die mehr als 1.300 Jahre persischer Architektur widerspiegelt. Der älteste Teil der Moschee wurde bereits im Jahre 772 angelegt. Im Jahre 840 wurde die alte Moschee zerstört und eine größere Moschee auf ihr aufgebaut. Nach heutigen Erkenntnissen war die Moschee in dieser Ära das größte wissenschaftliche Zentrum der Stadt und enthielt eine riesige Bibliothek. Der kolossale Vier-Iwan-Innenhof wurde im 11. Jahrhundert angelegt. Mit einer Gesamtfläche von 2 ha ist die Freitagsmoschee die größte Moschee Irans.

Ich besuchte diese Anlage in den Morgenstunden, als das Licht bereits sehr grell war, aber die Sonne noch relativ niedrig stand, so dass die riesigen Gebäude schöne Schatten auf den Innenhof warfen. Die Farben waren im Sonnenlicht recht fahl und bleich, die Kontraste aber ausdrucksstark, so dass für mich Schwarz-Weiß die beste Option war.

Jamé Moschee Isfahan I

Jamé Mosque Esfahan I

Crossing the Sqare at Jamé Mosque Esfahan

Jamé Mosque Esfahan II

Crossing the Sqare at Jamé Mosque Esfahan II

 

Und hier die Galerie mit den Exif-Daten

22. April 2014
von Tom Levold
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Wood Art

 

Being Somewhere

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In the Darkest Wood

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Autumn Almanach

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Will You Be There?

 

 

20. April 2014
von Tom Levold
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Frohe Ostern

Dieses Bild ist zwar nicht an Ostern, sondern Ende Juni 2012 entstanden, aber zwei neue Osterlämmchen gibt es dennoch heute. Wir waren im Bergischen Land auf der Rückfahrt von einem Klassentreffen meines jüngsten Sohnes und fuhren an einer Weide vorbei, auf der gerade ein Schaf seine Jungen bekam. Kleine Vollbremsung, zurückgesetzt und nichts wie raus aus dem Auto, um das Ereignis der Geburt noch schnell auf den Sensor zu bekommen. Ich wünsche allen ein frohes Fest!

Little Lamb

Little Lamb

Stilpirat Steffen Böttcher und Paul Ripke im Gespräch

18. April 2014 von Tom Levold | 1 Kommentar

Der Fotoblog von „Stilpirat“ Steffen Böttcher gehörte zu meinen bevorzugten Fotoblogs:  er macht tolle Fotos und schreibt dazu wunderbare Geschichten, in denen er seine Begeisterung für die Fotografie (ebenso wie sein gelegentliches Leiden daran) ausgezeichnet vermitteln kann. Zum ersten Mal bin ich über seine vietnamesisches Reisetagebuch auf ihn aufmerksam geworden. Leider hat er den Blog trotz der riesigen Resonanz aufgegeben. Aktuell findet sich nun bei youtube ein (recht aufwendig in Szene gesetztes) Gespräch zwischen ihm und dem durch sein 2-Minuten-Projekt bekannt gewordenen Fotografen Paul Ripke, das über eine Stunde dauert, aber nicht nur unterhaltsam ist, sondern auch durchaus sehr informativ und lehrreich. Mir hat es jedenfalls so gefallen, dass ich die ganze Stunde drangeblieben bin.

 

17. April 2014
von Tom Levold
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„Jede Fotografie ist eine Art memento mori. Fotografieren bedeutet teilnehmen an der Sterblichkeit, Verletzlichkeit und Wandelbarkeit anderer Menschen (oder Dinge). Eben dadurch, dass sie diesen einen Moment herausgreifen und erstarren lassen, bezeugen alle Fotografien das unerbittliche Verfließen der Zeit.“

(Susan Sontag, „Über Fotografie“, Frankfurt am Main 2011, Fisch-TB, S. 21)

16. April 2014
von Tom Levold
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Markt in Zagora

Zagora ist eine Oasenstadt in der marokkanischen Region Souss-Massa-Daraâ mit etwa 34.000 Einwohnern und Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Sie liegt am Rande des Atlas-Gebirges, von hier aus geht es in die Wüste. Sonntags und Mittwochs ist Markt und eine gute Gelegenheit, street-Portraits aufzunehmen. Ortsansässige Händler, Berber aus der Umgebung und interessierte Käufer aus allen Bevölkerungsschichten mischen sich hier zu einem bunten Durcheinander. Diese Bilder habe ich 2011 mit einer Canon 20D und dem 18-55er Kit-Objektiv bzw. 70-300 Zoom gemacht, die ich mir ausgeliehen hatte und nicht besonders gut kannte. Weiterlesen